Was ist Digital Signage – und was nicht
Digital Signage bezeichnet die Darstellung von Inhalten auf professionellen Displays in öffentlich zugänglichen oder betrieblichen Bereichen: Empfangsbereiche, Konferenzräume, Flure, Kantinen, Showrooms. Es geht um digitale Kommunikation – intern mit Mitarbeitenden oder extern mit Kunden und Besuchern.
Was Digital Signage nicht ist: ein Consumer-Fernseher mit USB-Stick. Professionelle Digital-Signage-Installationen bestehen aus einem abgestimmten System aus Display, Media Player, Content-Management-System (CMS) und Netzwerkinfrastruktur.
Schritt 1: Ziele und Zielgruppen definieren
Die wichtigste Planungsfrage lautet nicht: Welche Displays sollen es werden? Sie lautet: Was soll Digital Signage leisten und für wen?
Typische Anwendungsfälle in Unternehmen sind: Interner Kommunikationskanal, Visitor Management, Kundenkommunikation und Sicherheitskommunikation. Die Zielsetzung bestimmt alles Weitere: Welche Inhalte werden benötigt? Wie oft ändern sie sich? Wer pflegt sie?
Schritt 2: Standortanalyse und Infrastruktur
Vor jeder Displayplanung steht die Standortanalyse. Gibt es ausreichend Stromanschlüsse? Ist ein stabiles LAN oder WLAN verfügbar? Wie sind die Lichtverhältnisse? Ist der Standort Indoor oder Outdoor?
Schritt 3: Displaytechnologie wählen
2025 ist LED als professionelle Displaytechnologie endgültig etabliert. LCD verliert Marktanteile, vor allem bei großformatigen Anwendungen. Für kleinere Anwendungen sind professionelle LCD-Displays weiterhin eine kosteneffiziente Lösung.
Schritt 4: Content-Management-System auswählen
Das CMS ist die Software, mit der Inhalte erstellt, geplant und auf die Displays ausgespielt werden. Entscheidungskriterien sind: Cloud vs. On-Premise, Benutzerverwaltung, Integrationen und DSGVO-Konformität.
Als zertifizierter Partner von [ConnectSignage](https://www.connectsignage.com) setzen wir auf eine bewährte CMS-Lösung, die alle relevanten Anforderungen erfüllt: intuitive Benutzeroberfläche, flexible Rechteverwaltung, native Integrationen für Kalender- und Raumsysteme sowie vollständige DSGVO-Konformität mit EU-Hosting. ConnectSignage bietet sowohl Cloud- als auch On-Premise-Optionen und eignet sich damit für Unternehmen jeder Größe – vom einzelnen Display im Empfangsbereich bis zur unternehmensweiten Rollout mit hunderten Bildschirmen.
Schritt 6: Betriebskonzept
Ein häufiger Fehler: Digital Signage wird installiert, aber niemand ist für den laufenden Betrieb verantwortlich. Ein Betriebskonzept definiert vor der Installation: Wer erstellt regelmäßig Content? Wer genehmigt Inhalte? Wer wartet die Hardware?

