Audiotechnik: Das Fundament jeder erfolgreichen Kommunikation
Audio ist der unterschätzteste Faktor in der AV-Planung. Studien zeigen konsistent: Menschen verlassen eher eine Videokonferenz wegen schlechtem Ton als wegen schlechtem Bild. Dennoch wird in den meisten Projekten zuerst das Display ausgewählt – und Mikrofon und Lautsprecher werden nachträglich ergänzt.
Als zertifizierter Shure-Partner kenne ich die technischen Details, die den Unterschied machen: Beamforming-Technologie, Echounterdrückung (AEC), Rauschunterdrückung (NR) und die akustischen Eigenschaften verschiedener Raumtypen. Akustik ist dabei wichtiger als Technik: Kein Mikrofon kompensiert einen Raum mit RT60 > 0,8 Sekunden.
Tischarray-Mikrofone (Shure MXA310, Nureva HDL300) sind für 4–8 Personen ideal. Sie erfassen Sprache in 360° und sind einfach zu installieren. Deckenmikrofone (Shure MXA910/920, Sennheiser TeamConnect Ceiling 2) sind die professionellste Lösung: keine Kabel auf dem Tisch, keine Tippgeräusche, optimale Abdeckung des gesamten Raums. Beamforming-Technologie richtet virtuelle Mikrofone automatisch auf aktive Sprecher aus. Boundary-Mikrofone (Shure Microflex Advance) werden in Tischflächen eingelassen und eignen sich für Boardrooms und Ratsäle.
Nachhallzeit RT60 < 0,6 Sekunden für Konferenzräume. Glasfronten, Hartböden und fehlende Schallabsorber sind die häufigsten Problemquellen. Akustikmaßnahmen (Paneele, abgehängte Decke, Teppich) vor der Technikauswahl planen.
Moderne DSP-Systeme (Q-Sys Core, Biamp TesiraFORTÉ, Shure IntelliMix P300) übernehmen Echounterdrückung (AEC), Rauschunterdrückung, automatische Verstärkungsregelung und Beschallungssteuerung. Sie sind das unsichtbare Herzstück professioneller Audiosysteme.
Für Konferenzräume: Deckenlautsprecher (QSC AcousticDesign, Bose Professional, JBL Control) für gleichmäßige Schallverteilung ohne Hotspots. Für Auditorien: Line-Arrays oder verteilte Lautsprechersysteme nach DIN 18041.
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